Aspekte richtig vergleichen: Mehr als nur die höchste Zahl
Aspekte verändern Fertigkeiten, Ressourcen oder Verteidigung und prägen dadurch den Charakteraufbau. Die größte angezeigte Zahl ist trotzdem nicht immer die beste Wahl. Ein Effekt, der selten ausgelöst wird, kann im echten Kampf deutlich schwächer sein als ein kleinerer, aber verlässlicher Bonus.
Lest zuerst die Bedingung. Begriffe wie verwundet, gesund, kontrolliert oder nach dem Einsatz einer bestimmten Fertigkeitsart beschreiben konkrete Zustände. Prüft, ob euer Build diesen Zustand regelmäßig und ohne umständliche Vorbereitung erzeugt.
Danach folgt der Ausrüstungsplatz. Manche Plätze verstärken bestimmte Aspekttypen oder stehen in Konkurrenz zu besonders wichtigen defensiven Eigenschaften. Plant deshalb nicht jeden Effekt einzeln, sondern verteilt offensive, defensive und ressourcenbezogene Aspekte als zusammenhängendes Paket.
Beachtet außerdem, ob ein Aspekt eine Kernfunktion ermöglicht. Ein Ressourcen-Effekt mit mäßigem Zahlenwert kann dafür sorgen, dass eure Hauptfertigkeit viel häufiger verfügbar ist. Der dadurch gewonnene Spielfluss ist oft wertvoller als ein weiterer bedingter Schadensbonus.
Vergleicht Effekte in derselben Aktivität. Testet beispielsweise mehrere Dungeonabschnitte mit ähnlicher Gegnerdichte und achtet auf Ressourcenlücken, Elite-Kampfzeiten und gefährliche Situationen. Einzelne sehr hohe Treffer sagen wenig über die Zuverlässigkeit eines Builds aus.
Hebt gute Varianten wichtiger Aspekte auf, bis eure Ausrüstung stabiler ist. Häufige Wechsel während der Stufenphase können Materialien verschwenden. Ein durchschnittlicher Aspekt auf einem passenden Gegenstand reicht oft aus, bevor ihr eine hochwertige Ausprägung auf ein länger genutztes Stück setzt.